Nur mal kurz die Welt retten

1 Woche an der Ostsee, im November
einen anderen Umgang mit Stress einüben
mit Entspannung – sübungen, sich Zeit nehmen für  sich und die  eigene Bedürfnisse,
und natürlich dem  Hinterfragen der stressauslösenden Gedanken, Auseinandersetzung mit hinderlichen Glaubenssätzen und daraus  neue Ideen, andere Glaubenssätze, Möglichkeiten für mehr Entspannung und Ruhe im Alltag

Norderney 027

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Zugänge für Mädchen in die Erziehungshilfen – Überlegungen zu einem Fachtag

Die Referentinnen stellten neuste Untersuchung zu dem Thema: „Wie finden Mädchen Zugang in die Jugendhilfe?“  vor.
Mädchen in der Erziehungshilfe: Zugänge – Krisenbewältigung – Bildungsprozesse
Was kann die Praxis aus aktueller Forschung lernen?  Veranstalter: IGFH

Die Erkenntnis: Die Mädchen erhalten später als die Jungen Unterstützung d.h. sind bekommen dadurch auch zeitlich gesehen, kürzere Hilfen in Form von ambulanter oder stationärer Hilfe. Nach wie vor fallen Mädchen nicht so stark auf wie die Jungen, im Wesentlichen weil Sie ruhiger und stiller sind. Oder –  sie werden nicht so beachtet.

Mädchen nehmen sich eher zurück, sie leiden auch mehr  an den „stillen Auffälligkeiten“, wie Depression, soziale Ängste, Essstörungen, Zwänge. Sicher gibt es auch aggressive oder laute, verhaltensauffällige Mädchen. Hierzu gibt es auch  Untersuchungen die zeigen dass gewalttätige Mädchen es den Jungen nachmachen, um gesehen und gehört zu werden. ( Heilemann 2005)

Für mich als Therapeutin und Traumapädagogin, die seit über 20 Jahren mit Mädchen und für die Jugendhilfe arbeitet, ein nicht wirklich neues Ergebnis, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte. Und ich stelle mir die Frage: Fallen wir als Pädagogen da auch drauf herein?Ich denke ja, manchmal schon. Wenn ich für Fortbildungen im Bereich Traumapädagogik gebucht werde, dann immer mit der Bitte, dies für MitarbeiterInnen anzubieten die mit traumatisierte Mädchen und Jungen arbeiten. In den Fortbildungen selbst, geht es häufiger um die Kinder und Jugendlichen die in ihrem Ausagieren aggressiv, laut und auffällig sind. Weniger um die Ruhigen, Stillen.
Viele der Ausschreibungen zu dem Thema sind auch auf diese Zielgruppe ausgelegt.
Dies führt dazu, dass man sich davon auch beeinflussen lässt und die TeilnehmerInnen  eher schult mit den Störern um zu gehen. –  Und es geschieht wieder das, was immer geschieht. Es wird sich mehr um die Aggressiven, Lauten, und Vordergründig auffälligen gekümmert. Besondere Kinder / Jugendliche brauchen  besondere Hilfen und Ideen, stimmt.Es nicht mein Anliegen, zu sagen, diese bräuchten die Aufmerksamkeit und Unterstützung nicht. Ich möchte viel lieber zum Nachdenken anregen, zum darauf achten, dass die Stillen, Leisen und anscheinend unauffälligen aus  diesem Grund nicht mehr zu kurz kommen.Es geht auch hier um die Haltung zu den Kindern/ Jugendliche, das  Hin-Sehen wollen, das Bemerken wollen.  Und die Zeit dafür zu haben. Oder sich die Zeit dafür zu nehmen.

Solange Anfragen zu den Themen Umgang mit selbstverletzendem Verhalten, depressives Verstimmungen, Essstörungen, Ängste, traumatisierten Mädchen etc. abgesagt werden mit dem Hinweis,  –  wir müssen uns erst mit den aggressiven beschäftigen –  solange, denke ich, kommen die Leisen hier in den Schulen und Institutionen zu kurz. Und, es führt dazu, dass sich die Muster  festsetzen bei den Mädchen wie: ich bin es nicht wert gesehen und gehört zu werden, oder wenn ich brav und angepasst bin dann werde ich gelobt, oder, um Aufmerksamkeit zu bekommen muss ich selbst aggressiv und gewalttätig werden , oder…

 

Daher biete ich gern  geschlechtsspezifische Fortbildungen zu  den Themen Trauma, Missbrauch, etc. an damit die PädagogInnen die Möglichkeit haben sich mit den „ unauffälligen „ auseinander zu setzen und diese zu Wort kommen zu lassen

 

Kategorie Allgemein

konstruktiver Umgang mit Emotionen

Norderney 023

auf Norderney-) bei wunderbarem Wetter,konnten wir uns mit viel Leichtigkeit und Offenheit  dem Thema widmen, drinnen wie draußen.  Die Teilnehmerinnen haben viel gefragt, geübt und  sind mit Taschen voll Ideen wieder nach Hause gefahren.

Für mich heisst das, nächstes Jahr wieder auf Norderney: „konstruktiver Umgang mit Emotionen am Arbeitsplatz“

Kategorie Allgemein
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