Trauma und Essstörungen

Fortbildung für Fachkräfte und  MultiplikatorInnen

Traumatische Erlebnisse wie z.B.

  • körperliche oder seelische Gewalterfahrung
  • frühe oder plötzliche Verluste (z.B. Tod eines Familienangehörigen oder eines Haustieres, Scheidung der Eltern)
  • Mobbing, Demütigungen, Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Überforderung und Ausgeliefertsein verschiedenster Ursachen

Können zu Essstörungen führen.

Meist wird dabei versucht, Gefühle mit der Kontrolle des eigenen Körpers und des Essverhaltens berechenbar zu machen oder diese zu vermeiden. Die Magersucht z.B. kann u. a. als Bewältigungsversuch verstanden werden, weiteren Ohnmachtserfahrungen zu entkommen und über die Kontrolle des eigenen Körpers wieder Kontrolle über das Leben zu erlangen. Ein verkörpertes „NEIN“.

Bulimie und binge eating können z.Bsp.dafür stehen durch süchtiges, unkontrolliertes Essverhalten zu versuchen, die Gefühle nicht zu spüren, das Nervensystem zu beruhigen, sich zu erden oder sich einen Schutzpanzer zuzulegen.

Inhalte und Ziele des Seminars:

  • Einführung in die Psychotraumatologie, Auswirkung eines Traumas auf Körper, Seele und Gehirn
  • Essen oder Hungern, um Gefühle nicht zu spüren
  • Methoden aus der kognitiven Verhaltenstherapie, dem Achtsamkeitstraining und dem DBT für Trauma und Essstörungen
  • Ziele für die Arbeit mit Menschen mit Essstörungen
  • Wie kann ich Glaubenssätze und Überzeugungen erkennen und ändern?
  • Erkennen und respektieren der persönlichen Grenzen

Dauer: 8-16 Unterrichtseinheiten, auch als Inhouse-Schulung buchbar.
Für Terminabsprachen nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf.